i be gan.

endseindenken

Wegtrinken sollte man sich. Den Geschmack ersticken, so dass es nur mehr brennt, oder eben nicht brennt, und dann mit Wasserbauch/aufgedunsen und/oder – je nach Veranlagung – schmalbrüstig und spitzrippig umherwanken, auf dass die Anderen erschauern beim Anblick und Platz machen auf dem Weg in die Gosse/den Straßengraben/die Psychiatrie.

Wegessen sollte man sich. Die Hochgenüsse aufnehmen, Fasanenbrust, Nussrouladen, Schokoladenmousse, feinste Schaumsuppen und/oder kandierte Veilchen. Froschschenkel, Schnecken und Wild nach Belieben. Und dann rollen und rund sein und feist und weich, und Hautfalten in denen Bergseeen versinken könnten, auf dass den Anderen der Mund offen stehen bleibt, sie ohen und ahen, mit den Fingern zeigen und einander zuzischen, aber nicht aus den Weg müssen, denn weiter kommt man ja nicht mehr.

Wegdenken sollte man sich, die Augen zu/offen, Insichsein und Außersichfühlen – aber nicht sehen, nicht gehen, kein Platz mehr, der geräumt, kein Weg mehr, der gemacht werden will, nur einer, der gedacht werden will.

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1 comment

1 Comment so far

  1. tibits Oktober 24th, 2008 09:20

    Weglesen sollte man sich können. Moment ich kann das mit solchen Texten. :o) Schön. Angenehm. Der Unterton der Verzweiflung macht Bauchschmerzen. Auch schön. Auch angenehm. Verkehrte Welt.

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