Archive for September, 2007
Der Brunnen, der am Abend raunt. (Gan liest)
Gestern abend fiel mir plötzlich wieder ein, wie ich meiner kleinen Schwester Astrid Lindgrens Mio mein Mio aufgenommen habe, nur ich, meine seltsamen s-Laute, audacity, und mein halbkaputtes Mikrophon, und wie sie es, obwohl sie jetzt wirklich tief in der Pubertät steckt, immer noch liebt, und mich immer wieder daran erinnert, dass ich ihr noch die letzen beiden Kapitel schulde, Mio also immer noch in der tiefsten Höhle im schwärzesten Berg sitzt, – ich habe mich also daran erinnert, und auch an einen Text von Val, den ich damals schon zauberhaft fand, wenn man zauberhaft sagen kann, also wunderschön, und dann saß ich da, mit audacity, meinem Mikrophon, und wollte lesen, und weil ich Mio nicht fand, habe ich Val gelesen, und weil sie und Gabi mir einmal ein Buch geschenkt haben, mit dem Titel Der Himmel über Meran, das zwar das Versprechen aus dem Titel nicht hielt, aber der Titel war fast ebenso zauberhaft, und dann las ich es wieder, ihr Der Himmel über Wien – und wenn es funktioniert, dann kann man hier meine Stimme runterladen und hören, wie sie eben jenes Zauberhafte liest, mit meinem kleinen s- und sch-Fehler, aber… – ach hört doch einfach hin…
(Ich weiß, Peter Falk klingt anders.)
(ich habe ja noch nicht auf Urheberrechtsprüfung am Mittwoch gelernt, deswegen die Frage: darf ich das?
5 commentsSturm im Weinglas
Leicht angetrunken viel zu viele Dinge sagen, die schon lange darauf gewartet haben, sich aber trotzdem seltsam anhören. Und den Abend frühzeitig mit folgender Lehre zu beschließen:
Veränderungen sind gut.
(und ich brauche wieder mal jemanden, der mir in den Arsch tritt.)
Ich will noch zwei Enten und eine Ziege.
Aus der einen Hand frisst die Häsin (Hörmelin; das Männchen, Wuschele, hält sich im Hintergrund), aus der anderen pickt das Junghuhn (meine Oma behauptet: der Junghahn, namenlos) fein säuberlich die Haferkerne. Der Kater (vier Monate, Hannibal) frisst nicht aus der Hand, sondern kaut lieber gleich auf den Fingern herum.
Ich habe Angst vor den Namen meiner zukünftigen Nichten und Neffen.
Comments are off for this postschlechte Ausrede, Nr. 21:
“Ich hatte ja eine Datenschutzerklärung unterschrieben!”
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