Tag Archives: done that

underdressed and overaged (Festivalfragment)

Aus den Untiefen meines Archivs: [...] das Salzkammergut ist da, wo es anfängt zu regnen, und einfach nicht mehr aufhört. Menschen, die barfuß durch den Schlamm laufen, sich einen Karton um den Hals hängen und “Mama, i brauch kane Regenstiefel” draufschreiben. Menschen, Kinder, Jugendliche. Menschen, die barfuß durch den Regen/Schlamm/Matsch/Tag stampfen/und nicht krank werden/denn die [...]

Der deprimierendste Moment an “Ich habe mein Handy im Zug liegenlassen und werde es nie mehr wieder bekommen” war nicht jener, in dem ich eben dieses realisiert hatte, auch nicht der, als ich zum zweiten Mal mit dem Zugführer telefonieren musste, weil ich beim ersten Mal der Meinung war, ich hätte ein Sony Ericsson, dabei [...]

etwas arg spezifisches / Liebe und Rechtschreibung / Die Zeit ohne einen Fallschirm / Nase popeln und Hände verschränken / zu spät kommen, warten, und die Arme über Kreuz / leere Bierflaschen und Kühlschrankmagnete / einen goldenen Fußball im Bett / Faulenzer vs. Geodreieck / Selbstbeweihräucherung in Zeiten des Zölibats / Rechtsmittel, und “friedhofsblonde Haare” [...]

Paris, novembernullacht

Individualtourismus galore. Die Stadt trägt einen grauen Schleier vor sich her und im Louvre geht die Zeit verloren. All diese klischeeromantischen Orte aus Liebesfilmen und Kleinmädchenträumen. Ein nervös blinkender Eiffelturm. Auf Französisch angesprochen worden, und unabsichtlich Italienisch geantwortet. Einmal sogar ein “sorry, I don’t speak English” vor mich hingemurmelt. Im Disney Shop große Augen, und [...]

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