Befindlichkeitsbloggen, anyone?
Wenn man mich, also mein blog, das ganze ibegan-/ex-gananarama-Trumm inhaltsanalytisch untersuchen würde, dieser Gedanke kam mir heute im Forschungspraktikum, dann hätte man sich wohl über die Stille des letzten Monats keine Sorgen gemacht, sondern gefreut, obwohl das ein Wissenschaftler ja nicht macht, man hätte es eher “positiv notiert”. Etwas unkomplizierter, ich habe – in der Vergangenheit – meist dann gebloggt, wenn es mir schlecht ging, oder ich gerade völlig im Stress war. Diesmal ist es etwas besser, es geht mir ganz gut – im Stress bin ich trotzdem.
Mein einziger Glückskeks diesen Monat (mein Stamm-Asiate hat plötzlich schreckliche Öffnungszeiten) meinte:
Dies ist ein verheißungsvoller Monat, aber Du mußt wachsam bleiben.
(Wenn ich groß bin, will ich Glückskekstexterin werden: “Deine heutigen Entscheidungen werden bedeutsam sein“, “Stehe Dir nicht selbst im Wege.”, “Du kannst kein Haus bauen, ohne einen Baum zu fällen.” oder “Hallihallo Die Waldfee“. Und immer schön mit großem D.)
Bis jetzt war der Monat also recht angenehm, teilweise sogar ziemlich gut – auch weil ich gewisse Probleme bewältigt, bzw. aus dem Auge und damit auch ein bisschen aus meinem Kopf verloren habe. Das mit dem Wachsam-Sein habe ich natürlich auch nicht vergessen.
Was ich eigentlich sagen will?
Jeij! (unter anderem)
Keine Sorge, das nächste Mal bin ich wieder etwas Kryptischer. Aber das Selbstreferentielle hier wird wohl noch lange nicht aufhören.
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Und dann war da noch der Wespenbussard, der sich irgendwie sein Bein gebrochen hatte, und mit diesem seinem gebrochenen Bein nun auch nicht mehr fliegen konnte und also eine Nacht unter strömender Beregnung (gräulich-grünes Etschwasser durch Eisenrohre gedrückt, das mit einem t-t-t-t auf lebende Kapitalanlagen niederregnet) am Boden verbringen musste, durchnässt und halbblind wohl nur mehr auf den Tod wartend. Am Morgen sang ein Spatz über seinem Bett, und er wurde gefunden, statt dem Tod kam ein Tierarzt und er ins Vogelschutzzentrum, wo er gesund gepflegt werden, auf dass der Spatz für seine Kühnheit bezahlen soll. Dann war da aber auch noch das junge Huhn (Küken, besser gesagt, aber Küken ist so ein unschönes Wort, Küken klingt nach Hanni und Nanni-Büchern, in denen der neue Deutschlehrer, für den die Mädchen schwärmen, sie als Küken bezeichnet, natürlich nicht im persönlichen Gespräch, sondern bei einer Unterhaltung mit seiner Freundin, auf die die Mädchen unglaublich eifersüchtig sind, wobei sie dies nur hören, weil sie eben den jungen Deutschlehrer und seine Freundin verfolgen und belauschen, aber trotzdem sind sie sehr entrüstet über dies Wort, Küken, Küken!), Pisele heißt sowas ja bei uns, weiß, eine Henne, drei Wochen alt, und immer schon kleiner als seine Geschwister, das zwei Tage lang keuchend durch den Hof rannte, aufhörte, sich zu putzen, und schließlich zu schwach war, um seiner Mutter zu folgen, und das dann am selben Morgen wie der Wespenbussard, ebenfalls gefunden, aber tot, und begraben wurde.
[und dann.]
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Fred und Wilma schlafen in getrennten Betten.
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