i be gan.

Folge stets dem Elefanten.

Heute, im Zuge valganscher Projektrecherche (hui!), fand ich nach langer Suche in einem altem Forum ein sehr dialektlastiges Posting meinerseits aus 2004 (!): eine Auflistung all jener Dinge, die die Eltern so zur Tochter sagen.

Das hier ist für all jene, die nach “südtirolerisch” googlen, hierher verwiesen werden – und dann nichts finden.
(psst! Südtiroler Dialekt Wörterbuch! weitersagen!)

(nach dem Klick, denn die Wurst ist ein bisschen hässlich.)

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Der Brunnen, der am Abend raunt. (Gan liest)

Gestern abend fiel mir plötzlich wieder ein, wie ich meiner kleinen Schwester Astrid Lindgrens Mio mein Mio aufgenommen habe, nur ich, meine seltsamen s-Laute, audacity, und mein halbkaputtes Mikrophon, und wie sie es, obwohl sie jetzt wirklich tief in der Pubertät steckt, immer noch liebt, und mich immer wieder daran erinnert, dass ich ihr noch die letzen beiden Kapitel schulde, Mio also immer noch in der tiefsten Höhle im schwärzesten Berg sitzt, – ich habe mich also daran erinnert, und auch an einen Text von Val, den ich damals schon zauberhaft fand, wenn man zauberhaft sagen kann, also wunderschön, und dann saß ich da, mit audacity, meinem Mikrophon, und wollte lesen, und weil ich Mio nicht fand, habe ich Val gelesen, und weil sie und Gabi mir einmal ein Buch geschenkt haben, mit dem Titel Der Himmel über Meran, das zwar das Versprechen aus dem Titel nicht hielt, aber der Titel war fast ebenso zauberhaft, und dann las ich es wieder, ihr Der Himmel über Wien – und wenn es funktioniert, dann kann man hier meine Stimme runterladen und hören, wie sie eben jenes Zauberhafte liest, mit meinem kleinen s- und sch-Fehler, aber… – ach hört doch einfach hin…

(Ich weiß, Peter Falk klingt anders.)

(ich habe ja noch nicht auf Urheberrechtsprüfung am Mittwoch gelernt, deswegen die Frage: darf ich das?

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Und dann war da noch der Wespenbussard, der sich irgendwie sein Bein gebrochen hatte, und mit diesem seinem gebrochenen Bein nun auch nicht mehr fliegen konnte und also eine Nacht unter strömender Beregnung (gräulich-grünes Etschwasser durch Eisenrohre gedrückt, das mit einem t-t-t-t auf lebende Kapitalanlagen niederregnet) am Boden verbringen musste, durchnässt und halbblind wohl nur mehr auf den Tod wartend. Am Morgen sang ein Spatz über seinem Bett, und er wurde gefunden, statt dem Tod kam ein Tierarzt und er ins Vogelschutzzentrum, wo er gesund gepflegt werden, auf dass der Spatz für seine Kühnheit bezahlen soll. Dann war da aber auch noch das junge Huhn (Küken, besser gesagt, aber Küken ist so ein unschönes Wort, Küken klingt nach Hanni und Nanni-Büchern, in denen der neue Deutschlehrer, für den die Mädchen schwärmen, sie als Küken bezeichnet, natürlich nicht im persönlichen Gespräch, sondern bei einer Unterhaltung mit seiner Freundin, auf die die Mädchen unglaublich eifersüchtig sind, wobei sie dies nur hören, weil sie eben den jungen Deutschlehrer und seine Freundin verfolgen und belauschen, aber trotzdem sind sie sehr entrüstet über dies Wort, Küken, Küken!), Pisele heißt sowas ja bei uns, weiß, eine Henne, drei Wochen alt, und immer schon kleiner als seine Geschwister, das zwei Tage lang keuchend durch den Hof rannte, aufhörte, sich zu putzen, und schließlich zu schwach war, um seiner Mutter zu folgen, und das dann am selben Morgen wie der Wespenbussard, ebenfalls gefunden, aber tot, und begraben wurde.

[und dann.]

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[WU-Studentinnen im Karopullunder, die sehr begeistert den Feuerwehrmannsalat (!) mit Tabasco (!!) oder Chilisauce (!!) bestellen. Und ihn dann nicht essen, weil er zu scharf ist.]

[Sich am Tisch mit lauter Österreichern schon ein wenig seltsam fühlen, besonders, wenn sie einen auf das eigene "Sch" hinweisen. Aus Trotz Wörter wie "schliafet" und "dechtersch" benutzen.]

[Und überhaupt.]

[file under: mehr eckige Klammern, viel mehr eckige Klammern!]

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